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PDT on Eclipse – Short Review

November 4th, 2008 by Frobenius

Vor kurzem habe ich für die Entwicklung an einem PHP-Projekt meine Umgebung von Text-Editor (PSPad) auf Eclipse mit den PHP Development Tools (PDT) umgestellt. Als erstes Fazit folgt hier eine kleine Liste von Dingen die mir aufgefallen sind.

  • Gleich zu Beginn viel mir eins der größten Manko’s auf: man kann keine Dateien mit Eclipse aus dem Explorer öffnen. Weder mit einem Doppelklick (natürlich nachdem ich das Standardprogramm auf Eclipse gestellt habe), noch “öffnen mit..” oder “senden an…” funktioniert. Ich habe auch mit Googles Hilfe bisher keine Lösung dafür gefunden, falls jemand eine (einfache) hat, immer her damit.
    Dieses Problem führt dazu, das man nur vernünftig mit Eclipse arbeiten kann, wenn man ein Projekt anlegt, in dem alle Dateien verwaltet werden.
  • Mit Hilfe von Subclipse ist das anlegen eines Projekts durch einen Checkout aus Subversion ziemlich einfach und praktisch.
  • Eins der tollsten Features einer anständigen IDE ist natürlich die kontextsensitive Code-Vervollständigung. Das klappt auch ziemlich gut (wenn alle Dateien Teil des Projekts sind) , sowohl Methoden von Klassen (inkl. Oberklassen) als auch die Anzeige von Funktions-Parametern erleichtern das arbeiten enorm. die Vervollständigung von Funktionsnamen mit STRG+Leer finde ich etwas unhandlich, da ist z.B. PSPad besser, da kann man mit dem Mausrad arbeiten.
    Das ganze funktioniert natürlich nur gut, wenn der Code anständig mit PHPDoc-Code dokumentiert wurde, weil Eclipse aus diesen Angaben Parameter- und Rückgabetypen zieht. Die fehlende Typsicherheit in PHP ist an der Stelle natürlich (wie immer) ein Problem.
  • Super ist es, mit F3 direkt zur Definition der am Maus-Cursor geschriebenen Funktion zu springen.
  • Etwas Schade finde ich es, das man mit F1 nicht eine Hilfe für die aktuelle Funktion bekommt.
  • Die Refactoring-Punkte (z.B. Rename) funktionieren bei mir leider nicht.
  • Die Suche fand ich in Eclipse noch nie gut gelungen, irgendwie sucht man immer erstmal falsch. Wenn ich nach einem Text in mehreren Dateien suche, bekomme ich nur eine Liste der Dateien, nicht der einzelnen Fundstellen. Da ist PSPad auch besser, der zeigt mir alle Zeilen an, die den Text enthalten.
  • Navigator, Outline der aktuellen Datei und auch die anderen Sidebars sind recht gut zu bedienen, und man will sie schnell nicht mehr hergeben.
  • Wie in Eclipse üblich, ist es immer etwas kompliziert, alles so einzustellen wie man es will (Formatierung, Coding Style etc), aber man findet irgendwann (fast) jede Option die man braucht.

Alles in allem werde ich wohl in Zukunft mit Eclipse arbeiten, wenn ich ein PHP-Projekt umzusetzen habe. Nur wenn schnell mal in eine einzelne Datei schauen will, und nicht gleich ein Projekt anlegen, ist es ziemlich schlecht, das man das per Drag & Drop machen muss. Mittlerweile ist jedenfalls PSPad bei mir wieder Standardprogramm für PHP-Files.
Demnächst werde ich das einrichten eines Debuggers testen und auch die Subclipse-Funktionen muß ich noch genauer testen. Darüber  also bald mehr.

This entry was posted on Dienstag, November 4th, 2008 at 23:04 and is filed under general. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. Responses are currently closed, but you can trackback from your own site.

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